Für Schwaben wird die Luft dünn

Bericht der Augsburger Allgemeinen vom 17.11.2011

  Viel Aufwand, aber wenig Ertrag: Der TSV Schwaben Augsburg (am Ball Christian Jaut) kam auch gegen die SpVgg Kaufbeuren nicht über ein 1:1 hinaus.

Viel Aufwand, aber wenig Ertrag: Der TSV Schwaben Augsburg (am Ball Christian Jaut) kam auch gegen die SpVgg Kaufbeuren nicht über ein 1:1 hinaus.
Foto: Hochgemuth
Von Helmut Weis

Es ist in dieser Saison wie verhext ... Zum wiederholten Male warteten die Fußballer des TSV Schwaben vergebens auf den ersehnten Dreier, um eine Aufholjagd mit einer positiven Serie zu starten. Im vorletzten Heimspiel vor der Winterpause musste sich die Mannschaft von TSV-Spielertrainer Klaus Köbler gegen die SpVgg Kaufbeuren mit einem 1:1-Remis zufriedengeben. Kurz vor der Halbzeitpause gingen die Allgäuer durch einen Sonntagsschuss mit 1:0 in Führung. Nach 75 Minuten jubelten die „Violetten“ zu früh, als der Unparteiische ein reguläres Tor von Rodrigo Esposito nach einem Querpass wegen Abseits nicht anerkannte. „So etwas passiert einem nur, wenn man wie wir ganz unten im Keller stehen“, meinte Klaus Köbler. Doch der späte Ausgleichstreffer durch Florian Egger war wichtig für die Moral der Mannschaft und macht Mut fürs nächste Auswärtsspiel in Babenhausen.

„Wir werden nicht aufgeben“

„Das Unentschieden bringt uns zwar nicht weiter, aber nach einer Heimniederlage in Überzahl wäre die Stimmung total in den Keller gesackt. Wie schon in den vorherigen Spielen kann ich der Elf keinen Vorwurf machen. Sie hat sich in der zweiten Halbzeit voll reingehängt, ja sogar verausgabt. Wir werden nicht aufgeben und nach der Winterpause alles daransetzen, um noch die Relegationsplätze zu erreichen“, verriet der Schwaben-Coach seine Zielsetzung.

Als Tabellenvorletzter mit zwölf Punkten bestreitet der TSV Schwaben am nächsten Samstag (14 Uhr) das Kellerduell beim TSV Babenhausen. Die Platzherren standen lange Zeit hinter den Fuggerstädtern, haben aber mit drei Siegen die Schwaben inzwischen überholt und ihr Konto auf 16 aufgestockt.

Bei den „Violetten“ ist man sich im Klaren, dass sich das Köbler-Team keine Niederlage mehr leisten kann, wenn man nach der Winterpause noch mal angreifen will, um sich die geringen Aufstiegs-Chancen aufrechtzuerhalten. Hinter dem Einsatz einiger Stammspieler stehen noch Fragezeichen. Bei Lorenzo Gremes und Fabio Ucci könnte es vielleicht zu einem Teileinsatz reichen, während man bei Florian Stapfer abwarten muss, ob ihm seine Zerrung zum Pausieren zwingt.

 

 
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